Arbeiten aus meinem fotografischen Fundus gelangen mittels Projektion wieder zurück auf ihren Herkunftsort - allerdings zeitlich versetzt und somit bereits gewandelt. Wie bei dem 'Fundus' liegt auch hier das Interesse auf den weiter wachsenden Ebenen in der Vertikalen.

Die Motive ‚bekleiden‘ die neu entstandenen Wände und Bauteile wie eine Haut, die ihre eigene eingeschriebene DNA enthält.
Die so entstandenen Überlagerungen lassen Möglichkeiten von Schichtungen und Formationen entstehen, die sich als Chimäre gebärden. Die Farben, Formen und Strukturen sind schwer abzugrenzen und chiffriert, sie erinnern an archäologische Mutmassungen und Massnahmen.